Mai 2005 in Kabul

» Shah-Shahid-Klinik in Afghanistan

Sakia Yusof und Leila Osmani, Vorstandsmitglieder des Vereins, waren im Mai 2005 für ca. 3 Wochen in Kabul. Sie haben für den Verein Kinder Afghanistans
e.V. humanitäre Projektarbeit geleistet. Dabei haben Sie bestehende Projekte des Vereins besichtigt und kontrolliert sowie neue Ansätze gestartet. Ein bereits bestehendes Projekt ist die Mutter-Kind-Klinik in Shah-Shahid, die der Verein seit 2002 mit Medikamenten-lieferungen und Instandsetzung der einzelnen Untersuchungsräume erfolgreich unterstützt. Seit Juni 2003 übernimmt der Verein zusätzlich 2/3 der Miete.

Die Finanzierung war und bleibt nötig, da diese Kosten vom Gesundheits-ministerium nicht gedeckt werden, was zur Folge hätte, dass die Klinik geschlossen werden müsste.

Die Mutter-Kind-Klinik in Schah-Schaid, welche seit 2002 unterstützt wird, wurde besucht und das Vorhandensein der medizinischen Geräte für die Geburtsstation, welche im Mai 2005 aufgebaut wurde, kontrolliert.

Die beiden Vorstandsmitglieder haben bei Ihrem Kontrollbesuch festgestellt,
dass das Gebäude der Klinik weder hygienisch war noch die Größe der Räume für eine solche Klinik geeignet war. Hinzu kam die Schwierigkeit, dass der Vermieter diese Räumlichkeiten der Klinik nicht mehr zur Verfügung stellen wollte, weil die 1/3-Restmiete, die das Gesundheitsministerium zugesagt hatte, nicht regelmäßig bezahlt wurde.

Daher hat der Vorstand sodann beschlossen die Miete 100 %ig zu übernehmen,
da ansonsten die Fortsetzung dieses wertvollen Projektes erneut vor dem unmittelbaren Ende gestanden hätte. Allerdings wurde hierfür zum beinahe gleichen Preis ein größeres und geeigneteres Gebäude gefunden. Der Umzug in das neue Gebäude folgte im Juni 2005. Die Mitarbeiter der Klinik und die Menschen in Schah-Schahid freuten sich natürlich über diese Entwicklung.

Darüber hinaus haben Leila und Zakia Vertrauenspersonen für die weitere Betreuung und Beaufsichtigung der Klinik ausgesucht und dem Klinikpersonal vorgestellt.

Zu diesen Personen gehört Herr Dr. Roshandel, Pharmazeut, der sich bereit erklärt hat, die Klinik in regelmäßigen Abständen zu besichtigen sowie unsere Medikamentenlieferungen aus Deutschland entgegenzunehmen und weiterzuleiten. Dr. Noor, Mediziner, unterstützt ihn und wird aus medizischer Sicht Hilfe leisten.